Priča o soli
HR | EN | DE | JP | FR | NL
NaturweltNaturweltNaturweltNaturweltNaturwelt

Naturwelt

Tierwelt

Die ornithologische Vielfalt der Felder rund um die Salzbecken ist die Heimat von über 280 Vogelarten. Insbesondere der Zugvogel, die über diesen Teil der Adria auf ihren langen Überflügen nach Überwinterungsgebieten fliegen. Ihr Ziel ist das warme Afrika. Unter den vielen Vogelarten gibt es zwei seltene und bedrohte Arten, die sich in unseren Salzwerk auch nisten.
Sehr häufig sind auch viele Wasservögel zu sehen: Stelzenläufer (Himanotopus himanotpus), Seidenreiher (Ergetta garzetta), Seeregenpfeifer (Chardarius alexandrinus) und Eisvogel (Alcedo atthis).
Stelzenläufer (Himantopus Himantopus) ist ein Vogel, der in der Regel vier Eier legt, die karakteristische Pünktchen an sich haben. Der Hauptgrund warum der Stelzenläufer gerade dieses Umfeld für sein Zuhause ausgewählt hat ist der, dass hier der Salinenkrebs lebt und er ist eine wichtige Nahrungsquelle. Der Stelzenläufer hat einen schwarzen Rücken und schwarze Flügel, einen weißen Bauch, Hals, lange, dünne rote Beine. Der Stelzenläufer ist eigentlich ein sehr geselliger Vogel. Nach der Paarungszeit halten sie sich meistens in kleinen Scharen auf (10 – 15 Vogel), sehr oft treten sie auch gemischten Scharren bei.
Der Seeregenpfeifer (Charadrius Alexandrinus) gehört zu den kleineren Vogelarten, er ist dem Stelzenläufer verwandt. Der Seeregenpfifer ist eine bedrohte Tierart und ist das Kroatische rote Buch der bedrohten Tierarten eingetragen.

Auf den Satzfeldern in Nin kann man auch viele andere Vogelarten sehen: den Austernfischer (Haematopus ostralegus), Triel (Burhinus oedicnemus), Kiebitzregenpfifer (Pluvialis squatarola), Rotschenkel (Tringa totanus), Grünschenkel (Tringa nebularia), Großer Brachvogel (Numenius arquata ), Uferschnepfe (Limosa Limosa), Sichelstrandläufer (Calidris ferruginea), Zwergstrandläufer (C. Minuten), Alpenstrandläufer (C. alpina).
Gelegentlich, auch im Überflug: den Dunklen Wasserläufer (Tringa erythropus) , Flussregenpfeifer (Charadrius dubius), Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula), Goldregenpfeifer (apricaria Pluvialis), Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), Uferschnepfe (Limosa lapponica).

In den Wasserbecken findet man noch mehr Vogelarten: Seidenreiher (Egretta garzetta), Graureiher (Ardea cinerea), verschiedene Arten von Enten wie Stockenten (Anas platyrhynchos), Pfeifenten (A. Penelope), Spießenten (A. acuta), Krickenten(A. crecca), Knäkente (A. querquedula) und andere. Es gint auch viele Arten von Lappentauchern zu sehen, Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), Haubentaucher (Podiceps cristatus), Rothalstaucher (P. grisegena) und den Schwarzhalstaucher (P. nigricollis). Die Farbenvielfalt ist besonders auffällig bei den Eisvogeln (Alcedo atthis) und Bienenfressern (Merops apiaster).

Der Zebrakärpfling, nur 3 cm lang, lebt in den ersten beiden Phasen des Verdunstungsbeckens und ist wegen dem Mangel an geeigneten Lebensraum bedroht. Interessant ist auch der einzigartige kleine Salinenkrebs, der sich, nicht nur an ein Leben im salzigem Wasser angepasst hat, sondern auch an ein Leben in extremer Dürre. Seine Eier sind nur unter dem Mikroskop sichtbar. Im Schlamm gesetzte Eier können ohne Feuchtigkeit sogar 10 Jahre überleben.


Pflanzenwelt

Im Park des Salzwerks Nin sind sehr interessante Pflanzenarten zu sehen, sie haben sich an die spezifischen Bedingungen dieses Sumfgebietes angepasst.

Die Salzpflanze (Halophyt) überdeckt alle unsere Verdunstungsbecken, sie ist sehr bekannt, weil sie beim Flamingo für die rosa Befärbung zuständig ist. Die Salzpflanze kann man nur im Meer finden, oft kommt sie zusammen mit dem schwarzen Peloidschlamm vor, aus dem sie alle Mineralien absorbiert. Sie kann auch als Salat-Dressing benutzt werden.


Das Adriatische Meer

Die Adria ist durch ihre Klarheit und ihre intensive Farbe entlang der kroatischen Küste weltbekannt. Zusammen mit einer malerischen Küste trägt sie zur einer einzigartigen Landschaft bei. Dank der hohen Qualität und der Abwesenheit von industriellen Umweltbelastungen ist die Adria eines der saubersten Meere der Welt und aus ihr kann das beste Meersalz gewonnen werden. Die Adria stellt, zusammen mit einheimischen Pflanz- und Tierreichtum ein harmonisches Ökosystem da.
Die Adria ist reich an Mineralsalzen, Plankton und Algen. Der Wasserwechsel dauert 5 – 10 Jahre, während es Mittelmeer 70 – 100 Jahre dauert. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Adria über 80 wichtige Mineralien und Elemente enthält, die wichtig für die Gesundheit des Menschen sind. Die Vereinten Nationen haben die Adria zu einem Ökosystem besonderer Aufmerksamkeit erklärt.
Eine wichtige Eigenschaft von Meerwasser ist der Salzgehalt, mit dem die Gesamtmenge der gelösten Salze im Meerwasser auf 1000g ausgedrückt wird. Der Salzgehalt der Adria ist hoch-Durchschnitt von 38,30 Promille, dh. in einem Kilogramm Wasser ist 38,30 g Salz aufgelöst.


Bora (kroat. Bura-Fallwind)

Die Bora ist ein sehr wichtiges Naturphänomen, weil es das Leben von Menschen, Organismen und Pflanzen erheblich beeinträchtigt. Die Bora entsteht wenn sich die kühle Luft aus dem Hinterland (Lika) über die steilen Berghänge des Velebitgebirges in Richtung Meer stürzt. Sie ist ein regelmäßiger Gast des Salzwerks Nin. Die Bora ist ein starker und kalter Wind, sie weht aus den Bereichen, in denen es keine Industrie gibt, deshalb ist sie sehr sauber und bring frische Luft mit sich. Zusammen mit der Sonne hilft sie uns bei der Produktion von Salz. Einen Beweis für die unberührte Landschaft und Klima ist die Lage des Salzwerks, es liegt zwischen fünf kroatischen Nationalparks (Plitvice, Paklenica, Inseln Kornati, Nordvelebit und dem Krka Nationalpark).


Heilschlamm

In Nin befindet sich ein Heilschlammvorkommen (Typ Peloid). Schon seit der Römerzeit wird der Heilschlamm aus Nin aufgrund seiner heilenden Wirkung eingesetzt, was verschiedene archäologische Funde bestätigen. Er wird vor allem zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und von Hautkrankheiten verwendet. 1954. wurde eine mechanische Zusammensetzungsanalyse des Peloid gemacht, es stellte sich heraus, dass der Heilschlamm aus Nin der beste in Kroatien ist. Ein so guter Heilschlamm kan nur in ruhigen, flachen Meer-Lagunen mit einem Teich Zufluss entstehen.So bilden sich bei der Limanen Entstehung viele Stoffe, die sich an dem Boden ablagern. Bei der Entstehung der Limane gibt es drei Phasen. In der ersten Phase werden verschiedene Materiallien dank Regenwasser von der Küste ausgespült. Meistens handelt es sich um Mineralien und weniger organischen Stoffen, die während des Zerfalls der Flora und Fauna entstanden sind. In der zweiten Phase überschwemmt das Meer die Flussmündung und auf den Boden gelangen viele organische Substanzen, die ärmer an Mineralstoffen sind. Gerade in dieser Phase wurde das Salzwerk erbaut. Die schlammigen Bereiche der Limane sind die heilsamsten Schlammarten, außerdem sind sie reich an Mineralien. Diese Minerale gelangen beim Produktionsprozess in das Salz und führen zum einzigartigen Aroma des Salzes bei. Die Qualität des Meeres und der geologischen Basis, auf der das Salzwerk gebaut ist, geben dem Salz besondere chemische Eigenschaften. Die Sonne und der Wind beschleunigen den Prozess der Herstellung. Das Salzwerk Nin wurde auf einen Gebiet aufgebaut, welches reich an Heilschlamm ist. Die Mineralien aus dem Heilschlamm prägen die Qualität unseren Salzes.